Teleskop – Fragen und Antworten vor dem Kauf

Vor der Anschaffung eines Teleskops gibt es einiges zu bedenken. In der heutigen Zeit ist die Bandbreite der verschiedenen Modelle gigantisch. Im Folgenden möchten wir uns mit den entscheidenden Fragen und Antworten befassen, um Fehlkäufe zu vermeiden und Enttäuschungen nach der Anschaffung vorzubeugen.

Die wichtigste Frage vorweg: Was soll mit dem Teleskop beobachtet werden?

Bresser Teleskop bzw. Fernrohr

Zunächst sollte man sich als potentieller Käufer darüber klarwerden, welche Beobachtungen man tätigen möchte. Geht es ausschließlich um Tier- und Naturbeobachtungen (mit solchen Fernrohren lassen sich auch erdnahe Himmelskörper wie der Mond und einige Planeten beobachten) oder soll es ein richtiges Profi-Teleskop für Deep-Sky-Beobachtungen wie etwa Galaxien und planetare Nebel sein?

Erstere gibt es bereits in Preisklassen um die 200 Euro. Diese sind auch prima für Anfänger geeignet.

Hierzu sei allerdings angemerkt, dass nicht wenige Erstkäufer so fasziniert von ihren Erfahrungen sind, dass sie sich oft schon kurze Zeit nach dem Kauf des ersten ein besseres – und in der Regel teureres – Teleskop anschaffen.

Deshalb ist es eine Überlegung wert, ob es nicht sinnvoll ist, sich diese Erfahrung zu ersparen und von vornherein etwas tiefer in die Tasche zu greifen.

Da die Preise nach oben hin kaum eine Grenze haben und das verfügbare Budget von Mensch zu Mensch variiert, kann hier jedoch keine allgemeingültige Empfehlung ausgesprochen werden.

Spiegel- oder Linsenteleskop?

Spiegelteleskope sind Fernrohre, die einen Hohlspiegel als Objektiv nutzen. Sie eignen sich sehr gut dafür, in den „tiefen Weltraum“, den Deep Sky zu blicken. Ein kleiner Nachteil ist, dass das Bild spiegelverkehrt erscheint und nicht immer so gestochen scharf wie bei einem Linsenteleskop ist.

Linsenteleskope bestehen aus einer Objektivlinse und einem Okular. Ihr Vorteil gegenüber Spiegelteleskopen ist, dass sie keinen Lichtverlust durch Fangspiegelabschattungen aufweisen und eine hervorragende Schärfe bieten. Der Nachteil liegt allerdings in einer recht ausgeprägten Neigung zu Farbfehlern.

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Welche Vor- und Nachteile gibt es bei den einzelnen Modellen?

Für Anfänger, die sich ein Spiegelteleskop anschaffen möchten, wird oft das sogenannte Dobson empfohlen. Der größte Vorteil eines solchen Teleskops ist, dass es lediglich aus zwei Teilen besteht, einem Standfuß und dem Fernrohr selbst. Dadurch ist es gut zu transportieren und leicht aufzubauen. Die Preisklasse beläuft sich auf mehrere hundert bis viele tausend Euro. Mit hochwertigen Dobson-Teleskopen lassen sich auch Deep-Sky-Objekte hervorragend beobachten.

Ein Nachteil des Dobson ist allerdings, dass es sich in der Regel nicht so gut für Astrofotografie eignet. Dies liegt daran, dass man das Fernrohr mit der Hand nachführen muss, weil aufgrund der Erddrehung die Objekte recht schnell aus dem Bild verschwinden. Ein für Astrofotografie geeignetes Fernrohr erledigt diesen Vorgang dagegen automatisch.

Dobson-Teleskope sind also in erster Linie für Leute geeignet, die am meisten Spaß an der reinen Beobachtung haben und nicht so viel Zeit in den Aufbau stecken möchten. Aus diesem Grund werden sie auch fast ausschließlich im Bereich der Hobby-Astronomie verwendet; dies allerdings mit wachsender Begeisterung und einer immer größer werdenden Anhängerschaft.

Eine von mehreren Alternativen zum Dobson sind beispielsweise Linsenteleskope mit einer sogenannten „GoTo-Funktion“. Diese folgen dem beobachteten Objekt und justieren so automatisch nach. Manche suchen sogar das gewünschte Objekt von allein am Himmel. Mit einem solchen Fernrohr kann man also die Himmelsbeobachtungen ohne viel Aufwand genießen. Auch für Astrofotografie ist ein solches Teleskop in der Regel bestens geeignet.

Einer der Nachteile ist unter Umständen jedoch der im Gegensatz zum Dobson anspruchsvollere Aufbau und die erforderlichen Kenntnisse, was digitale Technik angeht.

Letzte Aktualisierung am 2.03.2021 um 14:10 Uhr / Bilder von der Amazon Product Advertising API
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